Ringelbete

Wissenswertes

Die Ringelbete gehört wie die Rote Bete zur Familie der Gänsefußgewächse und ist eng mit Spinat, Mangold und Zuckerrüben verwandt. Durch Veredelung der Wild-Bete bzw. Wilden Rübe entstand im 19. und 20. Jahrhundert die gleichmäßig rot gefärbte, allgemein als Rote Bete bekannte Form. Und aus der Roten Bete entstand dann als Variante die Ringelbete.

 

Typisch ist ihr dekoratives rot-weißes Ringmuster im Inneren der Knolle – daher kommt auch der Name Ringelbete. Sie wird wegen ihres attraktiven Aussehens geschätzt und findet häufig Verwendung in der gehobenen Küche. Roh bleiben die Ringe besonders deutlich sichtbar, beim Garen können sie etwas verblassen.

 

Die Ringelbete schmeckt sehr mild, leicht süßlich und deutlich weniger erdig als die Rote Bete.

 

Die Ringelbete wächst auf den Feldern in Bardowick (Niedersachsen), die in der Nähe zur Elbe liegen. Denn sie bevorzugt ein eher gemäßigtes, maritimes Klima. Daneben ist es sehr wichtig, auf eine gute Wasserführung im Boden zu achten.

 

Mitte Mai wird die Ringelbete in Form von Direktsaat ins Feld ausgebracht. Sind die Knollen ausgereift, werden sie im September und im Oktober vor dem ersten Frost geerntet. Dabei wird ein spezieller Roder verwendet, der das Gemüse schonend aus der Erde holt.

Die optimale Zubereitungsart für die Ringelbete ist tatsächlich der Rohverzehr, da sie beim Kochen ihr Ringmuster verlieren kann. Dafür zuerst die Schale entfernen. Wie bei der Roten Bete sollte man dabei Handschuhe tragen, da der rote Farbstoff abfärben kann.

 

Damit das tolle Ringmuster am besten zur Geltung kommt, empfiehlt es sich, die Ringelbete in hauchdünne Scheiben geschnitten als Carpaccio zuzubereiten. So ist ihre außergewöhnliche Musterung ein echtes Highlight auf dem Teller! Natürlich kann man die Ringelbete – wie die anderen Bete-Varianten – auch gekocht genießen.

 

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Knolle prall und die Schale unversehrt ist. Zuhause kann man die frische Ringelbete im Gemüsefach des Kühlschranks gut eine Woche lang lagern. Wenn man die Ringelbete länger aufbewahren möchte, kann man sie kochen, schälen und in Stücke geschnitten einfrieren.

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Ursprungsland
Deutschland
Spanien
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