Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Bio-Feldsalat

Alle Informationen auf einen Blick

Der Feldsalat hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum und gehört zur Untergattung der Baldriangewächse. Er wird auch häufig als Ackersalat, Mausohrsalat, Nüsschen oder Rapunzelsalat bezeichnet. Bereits vor mehr als 3.500 Jahren war der Feldsalat als Nahrungsmittel bekannt. Das bestätigen Nachweise von Saatgut, die man bei Ausgrabungen der Jungsteinzeit am Bodensee gefunden hat.

 

Der intensive Geschmack vom Bio-Feldsalat ist unverwechselbar und einzigartig, was man unter anderem auch auf die Verwandtschaft zum Baldrian zurückführen kann. Bio-Feldsalat besitzt ein würzig-nussiges Aroma und besticht optisch durch das dunkle Grün seiner zarten Blätter.

Unser leckerer Bio-Feldsalat gedeiht geschützt in Folientunneln oder Gewächshäusern in Rosenweide (Niedersachsen). Wir bauen unseren Bio-Feldsalat von November bis Mai an, denn Feldsalat gehört zu den wenigen Kulturen, die auch in den Wintermonaten angebaut werden können.

 

Im Gegensatz zum konventionell angebauten Feldsalat, ist unser Bio-Feldsalat keine Säkultur sondern eine reine Pflanzkultur. Denn bei den kühleren Temperaturen würden die Samen nicht mehr keimen. Daher setzen wir Jungpflanzen ein. Diese sitzen in kleinen Erdpresstöpfen, mit denen sie auch ins Feld eingepflanzt werden. Bevor die kleinen Feldsalatpflänzchen in die Erde gesetzt werden können, muss der Boden gut vorbereitet und von Unkraut befreit werden

 

Durch die Voranzucht der Bio-Feldsalatjungpflanzen hat man den Vorteil, dass sie vor dem Unkraut einen Wachstumsvorschritt haben. So kann man das kleinere Unkraut ganz einfach per Hand entfernen, ohne dabei die schon größer gewachsenen Feldsalatpflanzen zu beschädigen. Diese können dann mit viel Platz und ganz in Ruhe zu schönem kräftigen Bio-Feldsalat heranwachsen.

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Der Bio-Feldsalat wird vor der Zubereitung „geputzt“, damit ist das Abschneiden der feinen Wurzeln gemeint. Man sollte dabei darauf achten, dass die Blätter an den Enden trotzdem noch zusammenhalten. So bleibt das Volumen erhalten und man verhindert, dass die Einzelblättchen zusammenkleben. Dann wird der Feldsalat gut gewaschen und sollte danach trockengeschleudert werden. Wer keine Salatschleuder zuhause hat, kann den Bio-Feldsalat auf ein sauberes Küchentuch legen, die Enden zusammenhalten und dann kräftig hin und her schleudern.

 

Der Bio-Feldsalat wird hauptsächlich als Salatzutat verwendet. Man kann ihn entweder pur genießen oder mit anderen Salaten mischen. Er schmeckt sowohl zu süßlich-fruchtigen als auch zu cremigen Dressings. Eine außergewöhnliche und sehr leckere Verwendungsmöglichkeit ist die Zubereitung eines Bio-Feldsalat-Pestos. Aber auch ein grüner Smoothie mit Bio-Feldsalat schmeckt ganz hervorragend. Unter unserer Rubrik „Rezepte“ findet man ganz tolle Rezepte zu fast all unseren Produkten. Vorbeischauen lohnt sich definitiv!

 

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Blätter eine schöne dunkelgrüne Farbe aufweisen und man keine matschigen oder gelb-gefärbten Blätter findet. Der Bio-Feldsalat hat sehr zarte und feine Blätter, daher sollte man den Salat so bald wie möglich nach dem Kauf zubereiten.


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