Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Süßkartoffeln

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Nach Kartoffel und Maniok besetzt die Süßkartoffel den dritten Platz der weltweiten Anbaumengen von Knollengemüse. Obwohl der Name es vermuten lässt, ist die Süßkartoffel nicht mit der in Deutschland bekannteren "normalen" Kartoffel verwandt. Die Süßkartoffel ist kein Nachtschattengewächs, sie gehört zur Familie der Windengewächse. Ihre Verwandtschaft mit Zaun- und Ackerwinde ist an ihren trichterförmigen Blüten eindeutig erkennbar. Die Sorten variieren in Größe, Form und Farbe der essbaren Knollen stark. Ihre Größe reicht von nur wenigen Zentimetern bis zu 30 Zentimetern Länge und einem Gewicht von über einem Kilogramm. Ihre Formenvielfalt reicht von spindelförmig über kartoffelförmig bis kugelrund. Farblich sind sie bunt: Es gibt Sorten mit weißem Fleisch und bräunlicher oder rötlicher Schale und Sorten mit orangefarbenem Fleisch und roter oder violetter Schale.

Die Süßkartoffel kommt, wie die "normale" Kartoffel auch, ursprünglich aus Südamerika. Hier wurde sie bereits 2500 Jahre vor Christus in der Region des heutigen Peru angebaut. Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus hat sie sich weit über den Erdball verbreitet. Wegen ihrer Frostempfindlichkeit beschränken sich ihre Anbaugebiete allerdings auf warme, hauptsächlich tropische und subtropische, Regionen. Aber auch in Südeuropa, in Italien, Spanien und Portugal, werden Süßkartoffeln angebaut.Unsere Süßkartoffeln kommen aus Portugal. Die Nähe unserer Anbauflächen zum offenen Atlantik bietet ein warmes aber sehr ausgeglichenes Klima. Verbunden mit den leichten, durchlässigen Böden entwickeln sich die Süßkartoffeln hier hervorragend. Gepflanzt werden die Stecklinge im Frühjahr, geerntet wird im Herbst.

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Frische Süßkartoffeln schmecken köstlich süß, saftig und knackig - fast wie eine perfekte Möhre. Aber natürlich können sie auch gebacken, gedämpft, gegrillt, püriert, und sowohl herzhaft als auch süß zubereitet werden. Zum Braten eignet sich die Süßkartoffel weniger, da sie sehr leicht zerfällt. Ansonsten kann man sich bei der Zubereitung bedenkenlos an Rezepten für "normale" Kartoffeln orientieren, sollte allerdings im Hinterkopf haben, dass Süßkartoffeln tatsächlich einen süßlichen Eigengeschmack haben. Für die optimale Lagerung eignet sich ein Ort mit mindestens 5 Grad Lufttemperatur, dunkel aber trocken. Ab 14 Grad beginnen Süßkartoffeln zu keimen, bei noch höheren Temperaturen setzt eine langsame Gärung ein. Wegen ihres hohen Wassergehalts lassen sich Süßkartoffeln nicht so lange lagern wie Kartoffeln. Sie sollten möglichst ein bis spätestens zwei Wochen nach dem Einkauf verzehrt werden.


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