Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Steckrüben

Alle Informationen auf einen Blick

Die Steckrüben gehören in die Familie der Kohlgewächse, zu der auch zahlreiche bekannte Gemüsearten zählen (u.a. Kohlrabi, Rosenkohl, Rettich u.a.). Der eigentliche Ursprung der Steckrüben ist unbekannt. Die heute angebauten Rüben stammen aus Skandinavien und gelangten erst im 18. Jahrhundert nach Mitteleuropa. Berühmtheit erlangte die Steckrübe im 1. Weltkrieg, als sie nach einer Missernte die Kartoffeln als Grundnahrungsmittel in Deutschland ersetzen musste. Im sogenannten "Steckrübenwinter" 1916/17 leistete sie dabei einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Bevölkerung. In letzter Zeit erfährt die Steckrübe als ein altes Gemüse eine gewisse Renaissance. Verwendung in der Küche findet ausschließlich die eigentliche Rübe.

Die wichtigste europäische Anbauregion liegt in Schottland. Der größte Teil der angebotenen Steckrüben stammt während der Saison von September bis März aus diesem Anbaugebiet. Der Anbau von Steckrüben erfolgt in Deutschland überwiegend regional, so dass kaum exakte Zahlen über den Anbauumfang zur Verfügung stehen. Steckrüben stellen keine großen Ansprüche in der Kultur und stellen so eine gute Ergänzung zum Anbauprogramm von Gemüsebaubetrieben dar. Steckrüben sind nur bedingt frosthart, sie werden daher im Herbst komplett geerntet und gelagert. Frisch aufbereitet stehen sie dann in guter Qualität bis zum Ende der Saison im März des Folgejahres zur Verfügung.

Download: Erntekalender

In der Küche können die Steckrüben vielseitig verwendet und zum Beispiel zu Suppen und Eintöpfen verarbeitet werden.


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