Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Porree

Alle Informationen auf einen Blick

Porree stammt vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum und ist bereits seit dem Altertum als Kulturpflanze bekannt. Porree gehört in die Gruppe der Zwiebelgewächse, zu der auch die Küchenzwiebel, der Knoblauch, Schnittlauch und die Lauchzwiebeln gehören. Die Blätter bilden einen kompakten Schaft, die charakteristische Erscheinungsform vom Porree. Normalerweise bildet Porree nur ansatzweise eine Zwiebel aus, typisch sind gerade Stangen.

Porree ist rund um das Jahr im Angebot, doch liegt der Schwerpunkt in der Vermarktung traditionell in der Zeit vom Spätsommer über den Winter bis in den Frühsommer. Das Hauptangebot stammt aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Aber auch in Deutschland kann Porree in herausragender Qualität produziert werden. Wegen des ausgeglichenen Klimas und der leichten und humosen Böden bietet sich der Anbau von Porree in Norddeutschland geradezu an. Die tiefgründige Bodenbearbeitung und tiefe Pflanzung ist wichtig, damit der Porree ausreichend lange Stangen ausbildet. Der Weißanteil der Porreestangen lässt sich idealer Weise durch die Bodenbearbeitung während der ersten Kulturwochen steuern. Die Porreesorten sind z.T. frosthart und durch geschickte Sortenwahl lässt sich eine ganzjährige Versorgung aus deutschem Anbau sicherstellen.

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Porree bietet dank seiner vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten Abwechslung auf dem Speiseplan: Gekocht, gedämpft, gedünstet oder gratiniert, in Eintöpfen und Aufläufen, auf Quiches oder als schmackhafte Beilage zu Fisch oder Fleisch ist er delikat und gesund. Mit etwas Butter, Sahne, Crème Fraîche oder Parmesan lässt er sich vorzüglich verfeinern und abschmecken. Außerdem kommt Porree zusammen mit Karotten und Sellerie als sogenanntes Suppengrün zum Einsatz und darf in keinem Eintopf fehlen.

Ein Tipp: Die grünen Blätter haben eine längere Garzeit als die hellen Lauchteile und sollten deshalb zuerst in den Topf.

Sorgfältiges Waschen ist bei der Zubereitung von Lauch das A und O, da die weißen Lauchteile unter der Erde wachsen und sandig sein können. Hierzu empfiehlt sich ein längs verlaufender Einschnitt, bis auf die Stangenmitte tief. So können Sie die einzelnen Schichten auffächern und problemlos säubern und die Stange als solche bleibt trotzdem erhalten.

Porree sollte im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Vor allem schon aufgeschnittener Porree sollte unbedingt in Frischhalteboxen verpackt werden, da er sein Aroma gerne auf geschmacksempfindliche Lebensmittel wie z. B. Butter überträgt. Außerdem darf Porree nicht in der Nähe von Birnen oder Äpfeln gelagert werden, da er empfindlich auf das Reifegas Ethylen reagiert.

Rezeptvorschlag: Porree-/Lauchgratin

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