Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Knollensellerie

Alle Informationen auf einen Blick

Knollensellerie gehört zur Familie der Doldenblütler. In diese Familie gehören als direkte Verwandte vom Knollensellerie so bekannte Vertreter wie Möhre, Pastinake und Fenchel als Gemüse sowie zahlreiche aromatische Würzkräuter wie Dill, Petersilie und Liebstöckel (Maggikraut). Der Knollensellerie stammt ursprünglich vom Wild- oder Sumpfsellerie ab, der fast weltweit auf feuchten, salzreichen Böden vorkommt; daher rührt auch die gute Salzverträglichkeit und der hohe Wasserbedarf des Selleries als Kulturpflanze (Wonneberger et al. 2004). Die Verwendung von Knollensellerie als Gemüse ist in Mitteleuropa aber erst seit dem Mittelalter nachgewiesen.

Die Knolle des Selleries ist überwiegend rund und wächst nur zum Teil in der Erde. Die Färbung reicht von hellgrau bis sandfarben, wobei häufig auch eine leichte Grünfärbung aufzufinden ist. Das Fleisch der Knolle ist weiß und von fester bzw. leicht elastischer Struktur.

Der Geschmack des Selleries ist kräftig würzig mit einem ganz besonderen, eigenen Aroma, das unter anderem auf seinen Gehalt an ätherischen Ölen zurückzuführen ist. Ein Hauptbestandteil dieser ätherischen Öle sind Terpene, eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe.

Knollensellerie bevorzugt ein gemäßigtes Klima. Er hat einen hohen Wasserbedarf, verträgt aber keine Staunässe, daher sind Böden mit hohem Humusanteil und guter Wasserführung ideal für den Anbau geeignet. Sellerie ist frostempfindlich, daher erfolgen die ersten Pflanzungen unter Vliesabdeckung. Ein gefahrloser Anbau im Freiland ist erst ab Mitte Mai nach den Eisheiligen möglich.

Zur Ernte kommt die junge Sellerieknolle mit Laub als sogenannte Bundware. Etwa ab Mitte Oktober werden dann die ausgewachsenen Knollen geerntet. Diese können eingelagert und sukzessive für die Vermarktung bis weit in das folgende Jahr hinein aufbereitet werden. Im optimalen Fall steht Knollensellerie fast das ganze Jahr aus einheimischer Erzeugung zur Verfügung.

Download: Erntekalender

Knollensellerie findet in der Industrie häufig eingelegt Verwendung. Zudem ist er eine sehr gern frisch genutzte Zutat für Suppen und Salate, gebraten, gedünstet oder gekocht oder als warme Gemüsebeilage.

Zur Lagerung sollte man Sellerie an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren oder ihn einlegen.


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