Erntefrisch aus Freilandanbau.


Das Behr Gemüse ABC


Bundmöhren

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Bundmöhren bzw. Möhren allgemein gehören in die große Familie der Doldenblüter, zu denen auch bekannte andere Gemüsearten wie Fenchel, Sellerie u.a. gehören. Die Möhre kommt in ihrer Wildform in Europa und Asien. Inzwischen wird die Kulturform weltweit angebaut und gehört zu den bedeutendsten Gemüsearten an sich. Die Bundmöhren stellen dabei eine besondere Angebotsform dar. Hier wird die Wurzel zusammen mit dem Laub vermarktet. Das frische Laub ist ein untrügliches Zeichen für Frische.

Voraussetzung für den Anbau sind tiefgründige, steinfreie Böden mit guter Wasserführung. So lassen sich am ehesten gerade, unverzweigte Wurzeln mit einer glatten Oberfläche ernten. Die leichten Standorte in Norddeutschland sind daher für diese Kultur geradezu ideal. Bundmöhren werden etwas enger ausgesät als die Waschmöhre und können auch früher als diese geerntet werden. Bundmöhren müssen sofort nach dem Ziehen gewaschen werden, damit die anhaftende Erde nicht antrocknet. Laub und Möhre verlieren Wasser durch Verdunstung, insbesondere nach der Ernte. Frisches Laub und eine pralle Möhre sind daher untrügliches Zeichen für Frische.

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Eine frische Möhre zeichnet sich durch eine feste, knackige Struktur aus, ihre Biegsamkeit sollte gen Null gehen.

Bundmöhren lassen sich im Gemüsefach des Kühlschrankes für ca. 1 Woche aufbewahren. Jedoch empfiehlt es sich, zuvor das Grün zu entfernen, da dies auf Dauer zu seiner eigenen Erhaltung zu viel Feuchtigkeit und Nährstoffe aus der Wurzel zieht und so der Möhre ihre Frische nimmt.

Damit der Körper das wertvolle Beta-Carotin der Möhren verarbeiten kann, ist es notwendig, bei der Zubereitung - egal ob roh oder gegart - immer etwas Fett hinzuzufügen, zum Beispiel ein Schuss Öl am geraspelten Möhrensalat, etwas Butter an den gedünsteten Möhrenscheiben oder einen Dipp zu den Möhrensticks.


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